Blog from April, 2017

Dank der Kooperation der Unternehmensberatung Roland Berger und VISA Europa ist in Berlin Kreuzberg das Spielfeld Digital Hub als Zentrum für Großunternehmen, Start-ups und Berater aller Branchen entstanden. Start-ups mit innovativen Ideen haben vor Ort die Möglichkeit mit erfahrenen Großunternehmen zusammenzuarbeiten und von deren Erfahrung und Infrastruktur zu profitieren, um die Herausforderungen des digitalen Zeitalters zu meistern.

Meteomatics deckt die komplette Prozesskette eines Wetterdienstleisters ab und stellt daher beim Vorstandsworkshop in Berlin die eigens entwickelte Wetterdrohne, die Meteodrone, vor. Die schnelle Bereitstellung von Wetterdaten ist für viele Geschäftsprozesse ausschlaggebend und so werden bei dem Workshop im Spiegelfeld Digital Hub auch die Wetter-API und die Windleistungsprognose thematisiert. 




 

Bis heute sind für existierende Wettermodelle nur wenige Daten in der Grundschicht (bis <2km) verfügbar. Diese Datenlücke wirkt sich auf die Vorhersagequalität von Phänomenen wie Wind, Temperatur, Gewitter und Nebel aus. Um diese Datenlücke schließen zu können, entwickelt Meteomatics seit 2012 ein Drohnenmesssystem, die Meteodrone. Dank dieser Technologie können die Parameter Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Taupunkt, Temperatur und Luftdruck bis zu 1,5 km über dem Boden gemessen werden.

Sowohl die Datenqualität als auch die Assimilation in ein regionales numerisches Wettermodell konnten in mehreren Pilotstudien bereits ermittelt werden. Im Oktober 2016 wurde ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem NSSL (National Severe Storms Laboratory) ins Leben gerufen und das Bundesamt für Zivilluftfahrt unterstützt eine Initiative zur Messung und Bestimmung der Luftverschmutzung im Reuss- und Misox-Tal. Dank der BAZL Zulassung interessieren sich immer mehr Fachanwender für das Drohnensystem. Über die Möglichkeiten, die sich mit einer solchen Plattform ergeben, hat Meteomatics Geschäftsführer Dr. Martin Fengler im Rahmen des SLF Kolloquium referiert. 

 

Meteomatics an der ETH

Wie schon 2016 findet auch dieses Jahr im Rahmen des Masterkurses "Lab and Field Work" am Institut für Atmosphäre und Klima der ETH Zürich wieder ein Vortrag durch Meteomatics Geschäftsführer Dr. Martin Fengler statt. In der Vorlesung soll den Studenten neben der Funktionsweise eines MOS (Model Output Statistics) die Vor- und Nachteile, mögliche Stolpersteine und die Anwendung für tägliche Wetterprognosen nahegebracht werden. Aufgrund der zunehmenden Genauigkeit von deterministischen Wetterprognosen sieht Herr Fengler die Zukunft des MOS vor allem in der statistischen Aufbereitung von Ensemble Prognosen. Zudem gibt er einen Einblick in die Welt der Meteodrones, die von Meteomatics entwickelten Drohnen zur meteorologischen Vermessung der Planetaren Grenzschicht.

 

 

Beim Intensivstudiums KMU der Hochschule St. Gallen handelt es sich um eine betriebswirtschaftliche Weiterbildung für Unternehmer und Führungskräfte aus kleinen und mittleren Unternehmen aller Branchen. Durch Vorträge erfolgreicher Kleinunternehmer wird ein besonderer Bezug zur Praxis hergestellt. Im Rahmen dieser Vorträge stellt Dr. Martin Fengler die Meteomatics AG vor. Dabei spricht der Geschäftsführer der St. Galler Firma über die weitreichenden Konsequenzen von Wetterinformationen und -prognosen für große Teile der Wertschöpfungskette und gibt damit Einblick in das Tätigkeitsfeld von Meteomatics.

 

 

 

Meteomatics im Leader

Im „Fokus Start-up“ stellt das Unternehmermagazin Leader vielversprechende Start-ups im Rahmen seiner März 02/2017 Ausgabe vor. In diesem Zusammenhang wird auch die einzigartige Geschäftsidee der Meteodrones von Meteomatics thematisiert.

Als erstes Schweizer Unternehmen hat Meteomatics eine Wetterdrohne entwickelt, die Meteodrone. Mit präzisen Messungen diverser meteorologischer Parameter in den unteren Luftschichten (bis 1500 m) kann eine bisherige Datenlücke für Wettermodelle geschlossen werden. Mit dieser innovativen Technologie ist es zum ersten Mal möglich, eine deutliche Verbesserung der Vorhersage von Gewitter- und Nebelereignissen zu erreichen.