Blog from May, 2017

Bereits zum fünften Mal findet vom 15. -19. Mai 2017 die Konferenz der „Internationalen Gemeinschaft für Atmosphärenforschung anhand ferngesteuerter Flugkörper (ISARRA)“ statt. Die eigens von Meteomatics entwickelten Meteodrones haben bereits in den vergangenen Jahren eine Ausnahmestellung unter den präsentierten Flugkörpern eingenommen und steigen dieses Jahr auch in Cardington wieder in den Himmel. Neben der Validierung der angewandten Messtechniken stehen Vergleiche mit Anbietern anderer Messsysteme auf dem Programm.

Traditionell folgt der „Flight Weekeine Konferenz bei der vom 22. – 24. Mai 2017 in Oban mit wissenschaftlichem Fokus, bei der innovative Technologien, neue Messverfahren und Ideen zur Feldmessung mit unbemannten Flugobjekten diskutiert werden. Im Zuge dieses Informationsaustausches präsentiert Christian Schluchter (CTO Meteomatics) die Entwicklungen und Erfahrungen der Meteodrones und deren erreichte Meilensteine in der Weiterentwicklung von drohnenbasierten atmosphärischen Messverfahren.

 

  

  

 

 

 

Da existierende Wettermodelle bis heute grosse Probleme haben, Extremwetter-Ereignisse wie Starkgewitter oder Tornados richtig vorherzusagen, hat NOAA ein Projekt ins Leben gerufen, um den Nutzen verschiedener mobiler Messsysteme beurteilen zu können. Aus diesem Grund wurde im September 2016 die Zusammenarbeit von Meteomatics mit der Wetterbehörde der USA bekannt gegeben. Einige Wochen später konnte Anfang November die erste Testphase bereits erfolgreich abgeschlossen werden. Im Rahmen der zweiten Projektphase, die vom 8. bis 20. Mai statt findet, sind Meteomatics und die Meteodrones in Oklahoma um inmitten der Tornado-Saison präzisere Vorhersagen von Gewittern und Tornados zu ermöglichen. 

 

Zu sehen ist der Taupunkt (links) und die Temperatur (rechts).



Mit mehr als tausend Präsentationen bringt die EGU (European Geosciences Union) jedes Jahr Geowissenschaftler der ganzen Welt zur Hauptversammlung in Wien zusammen. Als Teil der Geowissenschaften ist die Meteorologie auf der EGU ein großer Themenpunkt. Meteomatics leistet mit den selbst entwickelten Meteodrones einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Phänomene Wind, Temperatur, Gewitter und Nebel in der Grundschicht (<2km Höhe) und stellt diese deshalb in Wien vor.