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Bis heute sind für existierende Wettermodelle nur wenige Daten in der Grundschicht (bis <2km) verfügbar. Diese Datenlücke wirkt sich auf die Vorhersagequalität von Phänomenen wie Wind, Temperatur, Gewitter und Nebel aus. Um diese Datenlücke schließen zu können, entwickelt Meteomatics seit 2012 ein Drohnenmesssystem, die Meteodrone. Dank dieser Technologie können die Parameter Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Taupunkt, Temperatur und Luftdruck bis zu 1,5 km über dem Boden gemessen werden.

Sowohl die Datenqualität als auch die Assimilation in ein regionales numerisches Wettermodell konnten in mehreren Pilotstudien bereits ermittelt werden. Im Oktober 2016 wurde ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem NSSL (National Severe Storms Laboratory) ins Leben gerufen und das Bundesamt für Zivilluftfahrt unterstützt eine Initiative zur Messung und Bestimmung der Luftverschmutzung im Reuss- und Misox-Tal. Dank der BAZL Zulassung interessieren sich immer mehr Fachanwender für das Drohnensystem. Über die Möglichkeiten, die sich mit einer solchen Plattform ergeben, hat Meteomatics Geschäftsführer Dr. Martin Fengler im Rahmen des SLF Kolloquium referiert. 

 

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