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Die Meteodrone

Seit 2016 wird die Meteodrone täglich im operationellen in Betrieb eingesetzt. Derzeit sind drei unterschiedliche Typen Meteodrone, die Meteodrone SSE, die Meteodrone und die Meteodrone XL als fliegende Wetterstation im Einsatz. Im Flug erhebt die Meteodrone Daten aus der Grundschicht bis ca. 2km über Grund. Damit ist es zum ersten Mal möglich, präzise und direkt Temperatur, Feuchte und Wind in der Grundschicht zu erfassen. 



 

Zulassungsbedingungen 

Dank der Bewilligung des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) ist Meteomatics die erste Schweizer Firma, die die Bewilligung mit Mini-Drohnen „Beyond Visual Line of Sight“ zu fliegen, erhalten hat. Das bedeutet, dass die Meteodrones insbesondere nun auch innerhalb von Wolken und bei Nebel fliegen dürfen. 2017 wurde diese Genehmigung auf die Möglichkeit, unter bestimmen Auflagen, zukünftig auch tagsüber außerhalb der Sichtweite zu fliegen, ausgeweitet. Die Genehmigung bezieht sich auf Flüge bis zu 1,5km über Grund.


Drohnentypen

 Meteodrone SSEMeteodroneMeteodrone XL
Anzahl Rotoren644
max. Nutzlast--ca. 1 kg
Abfluggewichtca. 0,7kgca. 1,5kgca. 5 kg
Dimensionen60cmx60cm70cmx70cm90cmx90cm
max. Steiggeschwindigkeit19m/s10m/s6m/s
max. Windgeschwindigkeit75km/h60km/h40km/h
max. Flughöhe* 1500m1500m3000m
max. Flugzeitca. 12Min.ca. 20Min.ca. 40Min.
Messwerte   

- Abtastrate

250ms250ms250ms
- Temperatur✔️✔️✔️
- Windgeschwindigkeit✔️

✔️

✔️

- Windrichtung✔️

✔️

✔️

- Taupunkt/Relative Feuchte✔️✔️✔️
- Luftdruck✔️✔️✔️
Optionale Messwerte   
- Feinstaub/Russ--✔️

- Ozon

--✔️
- Radioaktivität--✔️
Wasserdichtigkeit (IP64)-✔️✔️
Navigationslichter-✔️✔️
Positionslichter✔️✔️✔️
Rettungssystem -

✔️

✔️

Bodenstation✔️✔️✔️
E-VLOS befähigt*-✔️✔️
VLOS befähigt*-✔️✔️
BVLOS befähigt*-✔️

✔️

Verfügbare Formate   
WMO TEMP (FM35)✔️✔️✔️
WMO TEMP MOBILE (FM38)✔️✔️✔️
PILOT (FM32)✔️✔️✔️
WMO PILOT MOBILE (FM34)✔️✔️✔️
WMO BUFR✔️✔️✔️
CSV✔️✔️✔️

Zulassungsbedingungen müssen beachtet werden.



Die MeteoBase

 

Seit Aufnahme des operationellen Drohnenbetriebs 2016 wird je eine Meteodrone von einem Piloten gesteuert. Ein wichtiger Schritt in Richtung eines flächendeckenden Drohnenbetriebs war deshalb die Entwicklung der MeteoBase. Die MeteoBase erlaubt die remote Betreuung von bis zu 10 verschiedenen Drohnenystemen. Sie ist das "zu Hause" der Drohne, wo diese startet, landet und ihre Batterie gewechselt wird. Zum ersten Mal in der Geschichte der Aviatik ist ein Pilot dadurch fähig mehr als ein Flugobjekt zu steuern. 2017 wurde der erste Prototyp entwickelt und unter Realbedingungnen getestet. So können Wetterdaten zukünftig in größerem Umfang erhoben werden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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