Die Firma Leicom ITEC AG, ein Mitglied der Leicom Gruppe, hat einen Treiber für die Integration von Wetterdaten in das Gebäudeautomationsframework Niagara entwickelt.

Die Integration von Wetterdaten in Gebäudeautomation ermöglicht eine deutlich Effizienzsteigerung im Wärme- und Energiemanagement von Gebäuden, wodurch Heiz- und Stromkosten nachhaltig gesenkt werden können. Damit die Wetterdaten auch einen echten Mehrwert liefern, hat sich die Leicom ITEC AG für die Integration der hyperlokalen und qualitativ hochwertigen Wetterdaten aus der Wetter-API von Meteomatics entschieden.    

45% des schweizerischen Primärenergieverbrauchs werden heute für den Gebäudepark aufgewendet. Ein Grossteil davon entfällt auf Heizung, Warmwasser und Klimatisierung, der Rest auf Elektrizität und auf die Herstellung (Bauprozesse und Baumaterialien) sowie den Unterhalt. Folglich gibt es in diesem Sektor ein enorm grosses Energie- und Stromein-sparungspotential. Um Gebäude effizient managen und bewirtschaften zu können, wird daher neben der energetischen Isolierung von Gebäuden auch Gebäudeautomations-software immer relevanter. Mittels smarter Gebäudeautomation kann nicht nur ein wesentlicher Teil an Energie und CO2 eingespart werden, sondern es können auch nennenswerte Beträge im Bereich Heiz- und Energiekosten eingespart werden.

 

Das Energiemanagement und der Energieverbrauch eines Gebäudes ist sehr stark von der Umgebungstemperatur sowie von anderen Wettereinflüssen abhängig. Scheint draussen die Sonne und die mittlere Temperatur befindet sich bspw. bei 23 Grad, benötigen die meisten Gebäude in der Schweiz keine Wärme mehr zum Heizen. Da die meisten Heizsysteme aber eine gewisse Vorlaufzeit benötigen (Bodenheizungen bspw. bis zu 8 Stunden), bis die gewünschten Temperatureffekte im Innenbereich erzielt werden, ist es wichtig, die Aussentemperaturentwicklung und andere Wettereinflüsse für die folgenden Stunden bereits frühzeitig zu kennen und in die Heizplanung zu integrieren.

 

Der von ITEC neu entwickelte Wetterdaten Treiber namens «ITEC Meteo Service» ermöglicht nun genau dies. Mit dem Treiber können hyperlokale Wetterdaten über die zukünftigen Aussentemperaturen, die Sonneneinstrahlung, die Windstärke, den Schneefall und viele weitere Wettereinflüsse direkt in die Gebäudeautomationssoftware integriert werden. Anwender haben so die Möglichkeit, die Gebäudeautomation auf die umliegenden Wetterbedingungen zu optimieren, wodurch nicht nur Energie, CO2 und Kosten eingespart werden, sondern auch das Wohlbefinden der Personen innerhalb im Gebäude gesteigert wird (nicht zu warm, nicht zu kalt).

Um den Treiber und die Wetterdaten nutzen zu können, brauchen Anwender nebst dem Treiber auch einen API-Zugang von Meteomatics, welche die Wetterdaten zur Verfügung stellen. Meteomatics ist eine Schweizer Firma, die sich auf das Bereitstellen von hyperlokalen und hochwertigen Wetterdaten spezialisiert hat. Um den Treiber wirklich nutzen zu können reicht allerdings bereits das kleinste API-Paket von Meteomatics (Entry Level), welches ab 40 CHF pro Monat erworben werden kann. Meteomatics aber auch ITEC helfen Anwendern sehr gerne dabei, den Treiber und den API Zugang aufzusetzen.

Bei Interesse, Beratungswünschen oder Fragen können Sie sich gerne an [email protected] oder an [email protected] wenden.

Hier finden Sie den Treiber «ITEC Meteo Service» für die Wetterdatenintegration in Gebäudedatenautomationssoftware.

Wetterdaten on Demand

Entdecken Sie die Wetter API Pakete von Meteomatics. Für eine effiziente Anwendung wird das Entry Package empfohlen.

Our partner

Leicom ITEC AG

Die ITEC bietet sowohl Planung und Consulting im Bereich Smart Building an sowie auch Produkte für ein intelligentes Gebäude. Mit dem eigens entwickelten «Eliona», dem Smart Building Assistant sowie dem perfekt passenden, klassischen Gebäudeautomationsframework Niagara, bietet ITEC ihren Kunden die vollumfängliche Hardware und Software für ein Smart Building. ITEC unterstützt ihre Kunden bei der Planung und bei der Realisierung mit den Smart Building Produkten bei Ihrem nächsten Projekt.