Um Kurzfristprognosen verbessern zu können, muss die Qualität der Daten aus der planetaren Grenzschicht verbessert werden. Beobachtungen von Bodenstationen und spärlichen Radiosonden reichen nicht mehr aus, um die Dynamik der unteren Atmosphäre richtig zu beschreiben. Um dieses Problem zu beheben, hat Meteomatics in den letzten Jahren Drehflügel-UAVs eingesetzt, um dauerhaft Informationen aus der unteren Atmosphärenschicht zu erfassen. Es wurde gezeigt, dass assimilierte Meteodron-Profile die NWP-Modellierung (insbesondere für Nebel und niedrige Wolken) positiv oder sogar stark positiv beeinflussen, ohne negative Auswirkungen zu haben. Diese Ergebnisse wurden auf der diesjährigen 7. ISARRA-Konferenz in Lugo von Christian Schluchter, CTO von Meteomatics, vorgestellt.

Über ISARRA

(= Internationale Gesellschaft für Atmosphärenforschung mit ferngesteuerten Flugzeugen)

Der Klimawandel und seine Folgen für Umwelt und Gesellschaft erfordern politische und wirtschaftliche Maßnahmen, um das Ausmaß zu verringern. Entscheidungen dieser Art erfordern eine solide Faktengrundlage, weshalb das Ausmaß und und die Geschwindigkeit klimawandelbedingter Veränderungen in der Atmosphäre und in natürlichen Ökosystemen besser verstanden werden müssen. Dies erfordert Umweltbeobachtungen und -überwachung in einem breiten Bereich von zeitlichen und räumlichen Ausmaß. ISARRA ist eine Gesellschaft für Forscher auf der ganzen Welt, die unbemannte Flugobjekte zum Beobachten und Überwachen sowie zum Sammeln von Messungen einsetzt. ISARRA ist offen für Einzelpersonen als Mitglieder und organisiert eine jährliche Konferenz, um ein Forum für Diskussionen und den Austausch von Wissen und Erfahrungen bereitzustellen. (vgl. http://www.isarra.org/)