Meteomatics unterstützt das Solargeschäft der Stadtwerke München, eines der grössten Energie- und Infrastrukturunternehmen Deutschlands, mit präzisen Solarleistungsprognosen. Durch die Solarleistungsprognosen wird das Tagesgeschäft der Stadtwerke München im Stromhandel verbessert und die Integration von Solarstrom in den Strommarkt optimiert.

Die Produktion von Solarstrom und anderen erneuerbaren Energien ist stark von den Wetterverhältnissen abhängig. Bei blauem Himmel und Sonnenschein wird bspw. mehr Solarstrom produziert, während bei windigem Wetter mehr Windenergie produziert wird. Damit der Strommarkt im Sinne von Angebot und Nachfrage funktionieren kann, ist es wichtig, dass sowohl das Stromangebot als auch die Stromnachfrage prognostiziert und aufeinander abgestimmt werden können. Dies ist bei erneuerbaren Energien deutlich schwieriger als bei einem Zentralkraftwerk (bspw. Gas, Kohle oder Atom), bei dem die produzierte Strommenge nicht vom Wetter abhängig ist. Bei konventioneller Stromerzeugung ist es daher im Vergleich zur Erzeugung auserneuerbaren Energien leichter zu sagen, wieviel Strom zur Verfügung gestellt werden kann.

 

Weshalb der Strommarkt und seine Anbieter präzise Leistungsprognosen brauchen

Um einen funktionierenden Strommarkt sicherzustellen, müssen Stromanbieter im Vorfeld angeben, wie viel Strom sie für den Markt bereitstellen können. Diese Angaben werden jeweils für denselben Tag (Intraday) sowie für den folgenden Tag (Day head) gemacht. In manchen Fällen werden Angaben auch über längere Zeiträume gemacht. Kommt es zu einer Abweichung von der angegeben Strommenge, die ein Unternehmen zur Verfügung stellen kann, muss Ausgleichsenergie eingesetzt werden, welche in der Regel teuer eingekauft werden muss. Eine ungenaue Prognose führt somit meist zu erhöhten (Opportunitäts-) Kosten.

 

Leistungsprognosen als Voraussetzung für die Energiewende

Eine präzise Leistungsprognose ist daher nicht nur für das tägliche Geschäft von Energieversorgern hinsichtlich der Kostenoptimierung wichtig, sondern auch für eine erfolgreiche Integration der erneuerbaren Energien in das Stromnetz. Präzise Leistungsprognosen für Solar, Wind, Wasserkraft und Geothermie helfen somit die Energiewende technisch sowie wirtschaftlich voranzutreiben und haben eine zentrale Bedeutung für den Wandel hin zu mehr nachhaltiger Energie. Da Solarstrom und andere erneuerbare Energien in Zukunft weiter ausgebaut werden, sind präzise Leistungsprognosen ein essenzieller Bestandteil für eine erfolgreiche und wirtschaftliche Integration der erneuerbaren Energien in den Strommarkt.   

Die SWM betreiben allein in der Region München über 40 Photovoltaik- und Solarthermieanlagen. Dazu zwei Solarparks in Deutschland und ein Solarkraftwerk in Spanien. Weitere Anlagen sind geplant.

Abbildung 1: PV-Anlage Agnes-Pockels-Bogen in München, Quelle: https://www.swm.de/presse/fotos

Die Genauigkeit der Prognosen ist entscheidend!

Die Genauigkeit der Prognosen hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Für eine möglichst genaue Leistungsprognose im Solarstrombereich sind die Verfügbarkeit und Integration von (räumlich und zeitlich) hochaufgelösten und präzisen Wetterdaten entscheidend, wie bspw. Radiation, UV-Index, Bewölkung, Temperatur und viele mehr.  Neben dem Wetter gibt es aber auch noch andere Einflussfaktoren. Dazu gehören die Merkmale des Solarkraftwerks, wie bspw. die installierte Kapazität, der Neigungswinkel der Solarpanels, die Ausrichtung (Himmelsrichtung), sowie weitere technische Spezifikationen.

Damit sich eine Prognose laufend verbessern kann, wird in den meisten Fällen auch mit den Live-Daten (die tatsächliche Produktionsmenge) der Kraftwerke verglichen. Eine hervorragende Prognose setzt sich somit aus drei Faktoren zusammen: erstklassige Wetterdaten, Berücksichtigung der technischen Gegebenheiten des Kraftwerks und die Berücksichtigung der tatsächlich produzierten Strommengen.

 

Die Stadtwerke München haben ein Benchmarking durchgeführt

Meteomatics berücksichtig alle drei oben genannten Faktoren. So gelingt es Meteomatics, äussert präzise Leistungsprognosen bereitzustellen. Nach einem mehrmonatigem Marktscreening haben sich die Stadtwerke München (SWM) für die Prognosen von Meteomatics entschieden. Die SWM sind eines der größten kommunalen Unternehmen Deutschlands und versorgen über 1 Mio. Kunden jeden Tag mit Energie und weiteren Dienstleistungen. Besonders hervorzuheben sind die Anstrengungen und Bestrebungen der SWM im Bereich erneuerbare Energien.

 

Meteomatics ist stolz auf die Zusammenarbeit mit den SWM

Die SWM sind ein zukunftsorientierter Energieversorger, der die Energiewende aktiv mitgestaltet und stets nach innovativen, marktreifen Lösungen im Bereich erneuerbare Energien sucht.  Meteomatics ist daher sehr stolz drauf, die SWM mit Solarleistungsprognosen bei der Integration und dem Ausbau der erneuerbaren Energien zu unterstützen und somit einen Beitrag zum erfolgreichen Gelingen der Energiewende zu stiften. Die SWM sind mit den gelieferten Prognosen sehr zufrieden.

Über die Stadtwerke München

Die Stadtwerke München (SWM) sind als kommunaler Energieexperte der Landeshauptstadt München eines der größten Energie- und Infrastrukturunternehmen Deutschlands. Sie versorgen die Stadt sicher und klimaschonend mit Energie (Strom, Erdgas, Fernwärme, Fernkälte) und mit quellfrischem Trinkwasser. Darüber hinaus betreiben die SWM 18 Hallen- und Freibäder. Ihre Verkehrstochter MVG verantwortet die umwelt- und stadtverträgliche Mobilität mit U-Bahn, Bus und Tram sowie mit neuen innovativen Mobilitätslösungen. Die SWM investieren in den weiteren Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung bei Strom, Wärme und Kälte, in den flächendeckenden Glasfaserausbau und in die Elektrifizierung des Individualverkehrs. In Kooperationen mit starken Partnern entwickeln die SWM bewährte Konzepte weiter und treiben Innovationen voran.

Sprechen Sie mit unseren Experten

Sprechen Sie mit unseren Experten, um zu erfahren, wie Meteomatics auch Ihnen dabei helfen kann, erneuerbare Energien durch präzise Leistungsprognosen effizienter in den Strommarkt zu integrieren und so Kosten zu sparen.

Sprechen Sie mit Dr. Matthias Piot, unserem Energieexperten, Meteorologen und Kundenbetreuer: [email protected]

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