Die Anwendungsbereiche unbemannter Flugobjekte (UAV) haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Neben dem privaten Einsatz für Urlaubsfotos von weit oben werden Drohnen vielseitig auch in der Wirtschaft eingesetzt. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Überwachungs- und Kontrollaufgaben bis zur Wetterdatenerhebung.

Um den Einsatz von UAVs für die operationelle Meteorologie zu untersuchen hat die WMO (World Meteorlogical Organization) zum Workshop nach Toulouse geladen. Ziel der Veranstaltung ist laut WMO „einen Konsens und ein gegenseitiges Verständnis für die Verwendung von UAVs im Bereich operationelle Meteorologie und potenzielle Vorteile für Datennutzer, Anwendungsbereiche, Flugmeteorologie und Luftfahrt zu entwickeln“.

Mit Projekten mit dem Flughafen Zürich, armasuisse oder in Jersey hat Meteomatics gezeigt, dass die operationell betriebenen Meteodrones einen Mehrwert bieten. Auch der positive Einfluss von Drohnendaten auf die Qualität der Wettervorhersage wurde bewiesen und so die Vorreiterrolle des St. Galler Unternehmens im Bereich der Wetterdatenerhebung mittels Drohnen bestätigt. Als geladener Experte präsentierte Meteomatics CTO, Christian Schluchter, deshalb das Erfolgskonzept Meteodrone in Toulouse.