Einmal jährlich veranstalten die ETH und die Universität Zürich die Academia Industry Modeling (AIM) Woche. Eine Woche in der Unternehmen den Zürcher Doktoranden eine, in ihrem Arbeitsalltag bestehende, Herausforderung innerhalb der IT zur Lösung übergeben. Meteomatics gehörte auch 2019 zu den Praxispartnern und hat die temporale Interpolation von Windfeldern als Fragestellung an die Doktoranden übergeben.

Wetterprognosen stützen sich auf Modelldaten, wie die des globalen ECMWF oder GFS Modells, um Vorhersagen über die Entwicklung in der unteren Atmosphärenschichten treffen zu können. Die zeitliche Auflösung von 1 h bis 3 h und abnehmender Genauigkeit bei zunehmenden Vorhersagehorizont ist für viele Branchen, wie die Energie- oder Versicherungsbranche, problematisch. Um auf kurzfristige Marktveränderungen eingehen zu können, spielt eine hohe Auflösung eine entscheidende Rolle. Die gewünschte Auflösung von 15 Minuten wird mittels Interpolation erreicht, ist aber anfällig für Fehler. Aus diesem Grund wurde diese Herausforderung den Studenten übergeben.

Die Teilnehmer haben innert kürzester Zeit neue Ansätze gefunden, um dieses Problem anzugehen. Meteomatics bedankt sich für ihren Einsatz und freut sich bereits auf die nächste AIM.